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Auf Verfügung der damaligen Sowjetischen Militäradministration wurde schon 1948, noch vor Gründung der DDR, die Entwicklung
und Produktion einer elektrischen Miniatureisenbahn beschlossen.
Die Produktion begann daraufhin in Chemnitz im ehemaligen "Siemens & Halske" Werk.
Bereits zur Leipziger Herbstmesse 1949 wurden dann schon die ersten Modelle unter dem Namen "PICO-EXPRESS" vorgestellt.
Zu Beginn gab es zwei Startsets:
Stromliniendampflok ME 101, mit 2 - achsigem Tender, 3 vierachsige Personenwagen. Einer davon als Packwagen.
Gehäuse und Fahrwerk der Stromlinienlok waren aus Zinkdruckguss. Das Tendergehäuse dagegen bestand aus Bakelit.
Die Gehäuse der Wagen waren aus Bakelit, die Fahrgestelle sowie die Drehgestelle aus Blech.
Die Drehgestellblenden der Wagen waren anfangs aus Druckguss gefertigt.
E-Lok ME102, als 2-achsige verkürzte Version, einer E18 ähnlich. Dazu gab es einen Güterzug bestehend aus 4 Güterwagen.
Gehäuse und Fahrwerk der E-Lok waren ebenfalls aus Zinkdruckguss. Auf dem Dach waren 2 starre Pantografen eingehangen.
Die Puffer aller Fahrzeuge bestanden aus Aluminium.
Später gab es die ME 102 noch mit einem Gehäuse aus Bakelit. Als Antrieb wurde dabei der Antriebsblock der E44/46 verwendet.
Dieser war mit zwei Befestigungslaschen in einem Blechrahmen verschraubt. Gehäusebefestigung erfolgte wieder mit den Puffern.
Die erstenTriebfahrzeuge waren noch stark an die TRIX-EXPRESS Modelle
angelehnt.
Das betraf Aussehen und auch das Antriebskonzept. Die Fahrtrichtungsumschaltung geschah dabei noch mittels
Überstromrelais.
In der Anfangspackung waren auch noch ein 16 teiliges
Gleisset (Bakelitböschungsgleis) und ein Trafo enthalten.
Beide Anfangspackungen waren jeweils in einem Geschenkkarton mit
farbigem Deckelbild erhältlich.
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