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KATO SVT137

ROCO ETA 177

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KATO Schnelltriebwagen SVT 137

 

Dieser sehr gut detailierte Triebwagen besitzt an sich gute Fahreigenschaften. Störend wirkt sich jedoch der etwas laute Motor aus.

Ab einer gewissen Geschwindigkeit wird durch den Motor ein regelrechtes "Singen" wahrnehmbar.

Selbst nach Ausbau des Motors und gefühlvollem sowie sparsamen Schmieren der Motorlager war keine Besserung erreichbar.

Auch ein Aus- und Einbau der Motorschleifkohlen brachte keinen Erfolg.

Bei der Demontage des Fahrzeuges aber bitte die beiliegende Anleitung beachten und vorsichtig arbeiten.

Besonders bei der Demontage der Plastabdeckung über der Motoreinheit ist Vorsicht bei den Rastelementen geboten.

Der Motor liegt nur im Gußteil und ist durch seine Form in seiner Lage fixiert. Durch Umdrehen des Fahrzeuges fällt er fast allein heraus.

 

Als Ersatz versuchte ich den BRAWA Motor wie er in der BR132 verwendet wird. Da dieser in den Außenabmessungen fast identisch mit

dem KATO Motor ist, passt er ohne viele Änderungen in das Gußteil hinein. Die Motorwelle ist auf der Getriebeseite ca. 1,5mm zu kürzen.

Dies ist erforderlich, um für die Kardanwelle wieder das nötige Spiel (Längenausgleich) zu schaffen

Beim Kürzen der Welle den Motor gut einpacken um ihn vor Metallspänen zu schützen. Danach die alte Kadanaufnahme aufschieben.

Jetzt werden noch die beiden Kontaktbleche vom alten Motor wieder angebracht..

 

 

Der Doppelpfeil rechts zeigt die beiden kleinen Stege, die bei Bedarf etwas bearbeitet werden müssen, bis sich der neue Motor mit sanftem Druck wieder einlegen lässt. Der Motor liegt dann wieder korrekt arretiert an der gleichen Stelle des Vorgängers.

Der Pfeil links zeigt auf eine neu eingebrachte Gewindebohrung M 2. Diese ist aber nur bei Einbau einer Schwungmasse erforderlich.

Dort wird mit einer passenden Schraube die Platine wieder sicher befestigt, weil die beiden Rastnasen enfternt werden müssen.

Für die Schwungmasse ist dann noch eine passende Aussparung in das Gußteil einzubringen.

Es kann jetzt ohne weitere Änderungen eine Schwungmasse mit max Durchmesser 8mm und einer Stärke von 4-5mm eingebaut werden.

 

 

Auf diesem Bild sind die beiden zu entfernenden Rastnasen gekennzeichnet.

 

 

 

So sieht es dann fertig zusammengebaut aus. Befestigung der Platine hier mit einer (noch etwas unschönen) M 2 Schraube.

Vor dem Aufsetzen der Platine bitte die Kontaktbleche des Motors justieren damit ein sicherer Kontakt gewährleistet ist.

Bei einer Probefahrt kann man sich jetzt über einen ruhigen und sanften Lauf des Fahrzeuges erfreuen.

Wenn dann alles ordnungsgemäß läuft, Gehäuse wieder aufsetzen und fertig.

Selbst ohne Schwungmasse ist schon eine merkliche Verbesserung eingetreten, die den Umbau auf jeden Fall sinnvoll macht.

Da ich noch keine passende Schwungmasse besitze, konnte ich hier noch keine montieren, aber die nötigen Vorarbeiten ausführen.

 

Alle Angaben ohne Gewähr, aber trotzdem viel Spaß und Erfolg beim Basteln.

 

zum Vorbild

 

 

 

 

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